Der Innenexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Thorsten Weiß, kommentiert die Reaktion des Berliner GdP-Vorsitzenden auf die gestern von der AfD-Hauptstadtfraktion vorgestellte Webapp messerhauptstadt.berlin:
„Herr Weh hätte sich besser über unsere App informiert, bevor er darüber herzieht. Dann wäre ihm möglicherweise sogar aufgefallen, dass wir die Informationen, die wir dort aufbereiten, aus den Pressemeldungen der Berliner Polizei und aus der Polizeilichen Kriminalstatistik beziehen.
Wenn Weh also behauptet, die Daten auf https://messerhauptstadt.afd-fraktion.berlin/ seien weder valide noch belastbar und Mehrfachmeldungen, Falscheinträge und fehlende Überprüfbarkeit bemängelt, die angeblich das Lagebild massiv verzerren, dann kritisiert er damit automatisch die Öffentlichkeitsarbeit und die Datenqualität der Polizei Berlin. Damit bestätigt er dankenswerterweise unsere seit Monaten geäußerte Kritik an der unzureichenden Informationspolitik der Behörde.
Die mangelhafte Information der Öffentlichkeit zeigt sich in der massiven Differenz zwischen den per Pressemeldung veröffentlichten Straftaten und den Monate später veröffentlichten Zahlen der polizeilichen Kriminalitätsstatistik. So weist die PKS 2025 3.599 Messerangriffe aus. Unsere App zeigt, wie wenige davon die Polizei der Öffentlichkeit überhaupt mitgeteilt hat. Diese Differenz ist das Problem, nicht unsere App.“