Zum Inhalt springen

Robert Eschricht (AfD): Kulturverwaltung zerstört, was sie fördern sollte

Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Robert Eschricht, kommentiert die Absage des XJazz-Festivals wegen fehlender Förderung durch den Senat:

„Das Xjazz-Festival zieht seit eineinhalb Jahrzehnten bis zu 16.000 Besucher an, finanziert sich überwiegend selbst und wurde beim Deutschen Jazzpreis bereits als Festival des Jahres ausgezeichnet. Es ist also ein echtes Aushängeschild der Kulturstadt Berlin. Und trotzdem schafft es der Berliner Senat, dieses Festival kaputtzuverwalten.

Obwohl das Abgeordnetenhaus die benötigten Fördermittel von 200.000 Euro längst bewilligt hat, verschleppt die Bürokratie die Freigabe über Monate, reagiert nicht auf Anfragen und treibt die engagierten Veranstalter in den Ruin. Dass bewilligte Gelder nicht bei Denen ankommen, für die sie bestimmt sind, ist ein Offenbarungseid für den Zustand dieser Kulturverwaltung.

Während die CDU-Fördergeldaffäre um Antisemitismus-Projekte zeigt, wie bereitwillig an anderer Stelle Millionen an dubiose Träger ohne jede Prüfung durchgewinkt wurden, wird ein preisgekröntes Festival blockiert. Berlins Kulturverwaltung beweist damit einmal mehr: Für Klientelpolitik ist immer Geld da – bei echter Kultur wird der Rotstift angesetzt.“