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Tommy Tabor (AfD): Brutale DDR-Realität darf nicht an den Rand von Lehrplänen gedrängt werden

Nach geharnischtem Protest von Historikern und Geschichtslehrern hat Schulsenatorin Günther-Wünsch verfügt, dass auch künftig Geschichtsunterricht zur DDR in der gymnasialen Oberstufe Pflichtfach sein wird. Der Bildungsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Tommy Tabor, sagt dazu:

„Die DDR war ein sozialistischer Unrechtsstaat, geprägt von Mangelwirtschaft, politischer Verfolgung, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Zwangskollektivierung und der allgegenwärtigen Stasi-Überwachung. Diese brutale Realität darf weder relativiert noch an den Rand der Lehrpläne gedrängt werden, wie es die in ‚Linkspartei‘ umetikettierte SED gerne sähe.

Wer junge Menschen ernsthaft zur Mündigkeit erziehen will, muss ihnen die verheerenden Folgen sozialistischer Ideologien ungeschönt vermitteln. Gerade in der von den Sozialisten einstmals geteilten Stadt Berlin trägt der Senat hierfür eine besondere Verantwortung.

Dass die DDR-Geschichte zeitweise faktisch zu einem freiwilligen Thema degradiert werden sollte, war ein skandalöser Fehlgriff. Was immer Günther-Wünsch auf diesen Irrweg geführt hat – es ist daher gut und richtig, dass sie auf die Kritik umgehend reagiert und die unselige Entscheidung zurückgenommen hat. ‚Nie wieder‘ darf auch in Sachen Sozialismus kein leerer Slogan sein.“

Tommy Tabor

Fachpolitischer Sprecher für Bildung, Familie und Jugend