Der Tatverdächtige des gestrigen Terroranschlages auf den CSD, Abdul B., soll deutscher Staatsbürger libanesischer Herkunft sein und wird der islamistischen Szene zugerechnet. Er wurde erst im Mai 2026 aus dem Jugendarrest entlassen. Er ist vorbestraft wegen schwerer Körperverletzung und räuberischer Erpressung.
Trotz über 250 Zufahrtschutzelementen rund um das Veranstaltungsgelände konnte der Attentäter mit einem gemieteten Transporter ungehindert in die Menschenmenge rasen. Das Sicherheitskonzept hat versagt. Zehn Jahre nach dem Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz ist der Berliner Senat offensichtlich nicht in der Lage, Großveranstaltungen wirksam gegen islamistischen Terror zu schützen.
Am 22. Mai 2026 wurde der Senat in einer Schriftlichen Anfrage (Drs. 19/26209) nach der Zahl der IS-Terroristen, Gefährder und Beschuldigten mit IS-Bezug in Berlin gefragt. Der Senat bestätigte zwar, dass sich solche Personen in Berlin aufhalten – weigerte sich aber, der Öffentlichkeit konkrete Zahlen zu nennen.
Dazu sagt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Thorsten Weiß: „Berlin hat ein massives Islamismusproblem. Der Senat kennt die Zahlen und verschweigt sie. Die Sicherheitsbehörden hatten den Tatverdächtigen auf dem Schirm – und trotzdem konnte er zuschlagen. Ich fordere eine sofortige Sondersitzung des Innenausschusses. Der Senat muss erklären, warum ein polizeibekannter Islamist, der erst vor zwei Monaten aus dem Jugendarrest entlassen wurde, in der Lage war, mitten in Berlin einen Terroranschlag zu verüben.“