Der innenpolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Thorsten Weiß, kommentiert die Forderung der Innensenatorin nach schärferen Waffengesetzen:
„Es ist erschreckend, dass Frau Spranger angesichts des jüngsten Falls in Schöneberg, bei dem ein Mann mit fünf Schüssen lebensgefährlich verletzt wurde, nichts anderes einfällt, als schärfere Waffengesetze zu fordern. Damit offenbart sie ihre Hilflosigkeit angesichts der dramatischen Zunahme von Schusswaffenkriminalität in Berlin.
Wie sich nahezu täglich zeigt, schafft Spranger es nicht einmal, die bestehenden Waffengesetze in Berlin durchzusetzen. Dieses Vollzugsdefizit wird durch noch schärfere Regelungen nicht beseitigt. Zudem liegt es im Wesen von Straftätern, dass sie sich an Gesetze nicht halten, auch nicht an verschärfte.
Wer Schusswaffenkriminalität wirksam eindämmen will, muss zunächst einmal einen Überblick über Herkunftswege, Beschaffungsmärkte und Verbindungen zur Organisierten und zur Clankriminalität einschließlich der Rolle von 3D-Druck-Technologie, illegalen Werkstätten und Darknet-Märkten erlangen. Die AfD-Fraktion hat dazu den Antrag ‚Schusswaffenkriminalität in Berlin wirksam bekämpfen – Datenerhebung sicherstellen, illegalen Waffenbesitz konsequent verfolgen‘ in das Abgeordnetenhaus eingebracht. In der Debatte zu diesem Antrag kann Frau Spranger zeigen, wie ernst es ihr mit der Bekämpfung von Schusswaffenkriminalität ist.“