Der Innenexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Thorsten Weiß, kommentiert den Verlauf des gestrigen 1. Mai:
„Mindestens zehn verletzte Polizeibeamte, über 60 Festnahmen, rund 50 Strafverfahren, drei brennende Autos in Kreuzberg, ein beschmierter Rettungswagen, 2.050 Feuerwehreinsätze binnen 24 Stunden und mehr als 5.300 Polizeibeamte, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten – das ist die nüchterne Bilanz dieses 1. Mai.
Wenn Innensenatorin Spranger und der Regierende Bürgermeister dennoch von einem ‚überwiegend friedlichen‘ Tag sprechen, muss das wie Hohn in den Ohren der verletzten und erschöpften Beamten klingen. Die Gewerkschaft der Polizei widerspricht dieser Darstellung denn auch deutlich. Flaschenwürfe, Pyrotechnik aus dem Demonstrationszug, aggressive Parolen gegen Beamte am Görlitzer Park – das war Realität, an der es nichts schönzureden gibt.
Die Berliner haben einen Anspruch auf einen durchweg friedlichen 1. Mai und auf durchweg friedliche weitere 364 Tage im Jahr, ohne linke oder islamistische Gewalt auf den Straßen. Diesem Anspruch wird der Senat auch weiterhin nicht gerecht, schon gar nicht am 1. Mai.“