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Frank-Christian Hansel (AfD) zum Stromausfall im Berliner Südwesten: Berlins Energieversorgung weist gemeingefährliche Mängel auf

Der energiepolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Frank-Christian Hansel, kommentiert den Stromausfall in weiten Teilen des Berliner Südwestens:

„Der massive Stromausfall in Lichtfelde, Nikolassee, Wannsee und Zehlendorf ist ein ernstes Warnsignal für den Zustand der Berliner Energieinfrastruktur. Man darf gespannt sein, ob auch diesmal, wie es schon beim letztjährigen Blackout in Treptow-Köpenick der Fall war, ein linksterrorostischer Akt der Auslöser war.

Unabhängig von der konkreten Ursache ist die erneut offenbarte strukturelle Schwäche des Berliner Stromnetzes höchst besorgniserregend: Der Ausfall eines einzelnen Netzknotens reichte aus, um großflächig die Stromversorgung und teilweise auch die gesamte Telekommunikationsinfrastruktur lahmzulegen.

Damit wird eine zentrale Netzknoten-Problematik sichtbar. Kritische Verteilpunkte sind offenbar mangelhaft dimensioniert und verschaltet, so dass Störungen nicht lokal begrenzt bleiben, sondern kaskadenartig ganze Versorgungsräume erfassen. Die vielfach beschworene Redundanz und Netzresilienz erweist sich unter Realbedingungen als schlicht nicht gegeben.

Versorgungssicherheit ist keine ideologische Frage, sondern eine Grundvoraussetzung für Sicherheit, Wirtschaft und gesellschaftliche Stabilität. Der heutige Vorfall zeigt: Berlin braucht eine ehrliche Bestandsaufnahme seiner Netzknotenstruktur und eine Energiepolitik, die Netzstabilität und Ausfallsicherheit wieder konsequent in den Mittelpunkt stellt. Die durch die sogenannte Klimapolitik herbeigeführte, auf Kante genähte Energieversorgung ist gemeingefährlich.“

Frank-Christian Hansel

Fachpolitischer Sprecher für Wirtschaft, Energie, Klima, Flughafen und Tourismus