Auf ihrer gestern zu Ende gegangenen Delegationsreise nach Brüssel und Antwerpen hat die AfD-Hauptstadtfraktion unter anderem Gespräche mit Vertretern der belgischen Partei Vlaams Belang und der spanischen VOX-Partei geführt. Dabei ging es schwerpunktmäßig um die Lösungsansätze, die in Flandern und in Teilen von Spanien angewandt werden, um Einheimische bei der Vergabe von staatlich geförderten Wohnungen zu bevorzugen.
Die Vorsitzende der AfD-Hauptstadtfraktion, Dr. Kristin Brinker, zieht eine Bilanz der Reise:
„Unsere Gespräche mit den Vertretern des Vlaams Belang und der VOX, aber auch mit dem deutschen Botschafter in Brüssel, Martin Kotthaus, haben uns viele interessante Einblicke gegeben, die in das Positionspapier eingeflossen sind. Mit diesem Papier bieten wir den Berlinern für die Wohnungskrise unserer Stadt Lösungen, die auch tatsächlich umsetzbar sind und ohne sozialistische Enteignungsphantasien auskommen.“
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Alexander Bertram ergänzt:
„Kernpunkt unseres Konzepts ist es, die Wohnungen der landeseigenen Wohnungsgesellschaften vorrangig Menschen zukommen zu lassen, die lange in Berlin leben und arbeiten und so ihren Beitrag leisten, um die Stadt am Laufen zu halten. Ergänzt durch weitere Maßnahmen schaffen wir mehr Gerechtigkeit am Wohnungsmarkt, sorgen für mehr Neubau und beenden die Fehlnutzung von staatlich geförderten Wohnungen als Unterkünfte für Asylmigranten. Öffentliche Wohnungen sind keine Asylheime, sie sind für Die da, die sie mit ihren Steuern finanziert haben.“
Alexander Bertram
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Fachpolitischer Sprecher für Umwelt und Verbraucherschutz