Die Vorsitzende der AfD-Hauptstadtfraktion, Dr. Kristin Brinker, kommentiert die Informationspolitik des Senats über den Hackerangriff auf die IT der Berliner Verwaltung:
„Nur stückweise wird bekannt, dass der Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung erheblich schwerwiegender war als zunächst behauptet wurde. Offensichtlich versucht der Senat, die Angelegenheit bis zur Wahl möglichst kleinzuhalten. Diese Salamitaktik ist inakzeptabel; Wegner und Spranger müssen jetzt die Karten auf den Tisch legen:
Was ist über die Angreifer bekannt? Wie ernst zu nehmen ist die Lösegeldforderung? In welchem Umfang hatten die Hacker Zugriff auf die IT der Berliner Verwaltung? Besteht dieser Zugriff weiterhin? In welchem Umfang sind Daten abgeflossen und um was für Daten handelt es sich? Müssen die Berliner damit rechnen, dass ihre Steuererklärungen demnächst im WWW veröffentlicht werden? Sind persönliche Daten von Zeugen in Clan-Prozessen sicher? Besteht die Möglichkeit, dass durch den Hack Einfluss auf die Organisation der Wahl zum Abgeordnetenhaus oder gar auf deren Ergebnisfeststellung genommen wird?
Die Berliner haben ein Anrecht darauf, über den vollen Umfang des Schadens informiert zu werden. Jeder Tag, an dem der Senat sich weiter in Geheimnistuerei ergeht und diese und viele weitere Fragen unbeantwortet lässt, befördert den Verdacht, dass Berlin hier vor einer beispiellosen IT-Katastrophe steht.“