Der Wohnungsbauexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Harald Laatsch, kommentiert den Senatsbeschluss, bis zu 3.000 neue Wohnungen für Landesbedienstete zu bauen:
„Der Senatsplan geht zumindest im Ansatz in die richtige Richtung, insofern als auch Mitarbeiter von Polizei und Feuerwehr von seiner Umsetzung profitieren würden. Allerdings greift die Idee nicht nur zu kurz; sie schafft auch eine neue Aristokratie: Wer fürs Land arbeitet, bekommt Wohnungen gebaut, alle Anderen müssen sehen, wo sie bleiben.
Wesentlich gerechter und sinnvoller wäre das von meiner Fraktion vorgeschlagene Punktesystem: Hier würden nicht nur lange in Berlin Ansässige bevorzugt landeseigene Wohnungen erhalten, sondern Mitarbeiter aller systemrelevanten Berufe, also auch Erzieher in privaten Kitas oder Pflegerinnen in privaten Kliniken. Wer lange in Berlin lebt und die Stadt am Laufen hält, muss auch in Berlin wohnen können. Öffentlich geförderte Wohnungen müssen zuerst Denen zugutekommen, die sie mit ihren Steuern bezahlt haben.“
Harald Laatsch
Fachpolitischer Sprecher für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen und Mieten