Die Sozialexpertin der AfD-Hauptstadtfraktion, Jeannette Auricht, kommentiert die Senats-Streichung der Gelder für das Kinder- und Jugendtelefon:
„Während allein das Ankunftszentrum Tegel täglich 1,3 Millionen Euro kostet, wird die Förderung für das Kinder- und Jugendtelefon vollständig gestrichen, um 100.000 Euro jährlich einzusparen. Gerade bei den Schwächsten, die auf Unterstützung angewiesen sind, wird gekürzt – eine fatale Prioritätensetzung des Senats.
Die Kürzung bedeutet, dass zehntausende Jugendliche, die auf diese Hilfe angewiesen sind, sich nun selbst überlassen bleiben. Eine Anlaufstelle, die oft der letzte Rettungsanker für junge Menschen in Krisensituationen war, fällt einfach weg – und das, obwohl psychische Belastungen unter Jugendlichen zunehmen.
Es ist unverantwortlich, dass solche sozialen Hilfsangebote gestrichen werden, während für fragwürdige Ideologieprojekte immer neue Gelder fließen. Wer Kindern und Jugendlichen die notwendige Unterstützung entzieht, macht deutlich, dass sie und ihre Zukunft für diesen Staat keine Priorität haben.“