Der Verkehrsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Rolf Wiedenhaupt, kommentiert die Verkehrssituation rund um die ITB:
„Ich bin von mehreren Taxifahrern angeschrieben worden, die die heutige Verkehrssituation rund um das Messegelände als vollkommen untragbar erlebt haben. Tatsächlich hat sich das Verkehrsgeschehen zu Messezeiten in den letzten Jahren deutlich verschärft, zum Teil durch politische Vorgaben. So sind durch die Schließung des ICC-Parkhauses und der Parkplätze an der Jafféstraße mehrere tausend Parkplätze entfallen, was zu erheblichem Suchverkehr führt.
Leidtragende sind nicht nur die ‚normalen‘ Berliner Autofahrer und die Anwohner in Eichkamp und Westend, sondern auch Taxifahrer, insbesondere, wenn sie Fahrten zum Festpreis angenommen haben. Aber auch Geschäftsleute aus aller Welt werden in Mitleidenschaft gezogen, wenn sie zum Beispiel zu wichtigen Terminen auf der Messe nicht rechtzeitig eintreffen können.
Um den teilweise kompletten Stillstand wenigstens bei künftigen Großmessen aufzulösen, sollte der Senat schnellstmöglich das ICC-Parkhaus wieder in Betrieb nehmen lassen. Zu überlegen ist zudem, ob an den Kreuzungen Messedamm/Masurenallee und Messedamm/Halenseestraße eine Steuerung des Verkehrs durch die Polizei statt durch unflexible Ampelanlagen zu einer Entspannung der Situation beitragen kann. Eine Auflösung unnötiger Staus nutzt Anwohnern, Verkehrsteilnehmern, Messebesuchern und nicht zuletzt Umwelt und Klima.“
Rolf Wiedenhaupt
Parlamentarischer Geschäftsführer
Fachpolitischer Sprecher für Verkehr