Der Bildungsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Tommy Tabor, kommentiert die Pläne von Linkspartei, Grünen und SPD, Besuche von Bundeswehr-Jugendoffizieren an Berlins Schulen zu untersagen:
„Das Vorhaben von Linkspartei, Grünen und SPD zeigt exemplarisch die Widersprüchlichkeit linker Politik: Jugendliche in Berlin dürfen ab 16 Jahren das Parlament wählen und sollen nach dem Willen der Politik zum Wehrdienst eingezogen werden, sind aber für Linke, Grüne und SPD gleichzeitig nicht reif genug, um Informationsveranstaltungen der Bundeswehr ohne Schaden zu überstehen. Das zu verstehen, erfordert vermutlich erhebliche gedankliche Verknotungen.
Die RGR-Pläne sind zudem demokratiefeindlich: Die Bundeswehr ist die Armee eines demokratischen Parlaments. Sie gehört in die Mitte der Gesellschaft und, wenn die Schüler es wollen, auch an die Schulen. Dass Linke und Grüne das anders sehen, überrascht nicht. Dass die SPD diesen linksextremistischen Kurs mitgeht, ist hingegen erstaunlich. Offenbar sind die Sozialdemokraten für die Beteiligung an der Macht bereit, auch die letzten inhaltlichen Positionen zu räumen.“
Tommy Tabor
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Fachpolitischer Sprecher für Bildung