Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Tommy Tabor, bezeichnet die Pläne des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf, das traditionsreiche und leistungsstarke Wald-Gymnasium in eine Integrierte Sekundarschule (ISS) umzuwandeln, als schweren Fehler:
„Das Wald-Gymnasium steht seit Jahrzehnten für Qualität, Leistungsorientierung und stabile schulische Strukturen. Eine solche Schule mutwillig in Unsicherheit zu stürzen, ist verantwortungslos gegenüber Schülern, Eltern und Lehrkräften.
Dass selbst die Berliner Bildungssenatorin diesem Vorhaben bislang eine klare Absage erteilt hat, ist folgerichtig und zu begrüßen. Bildungspolitik darf nicht aus kurzfristigem Verwaltungspragmatismus heraus betrieben werden. Die zuständige Bezirksstadträtin Schmitt-Schmelz von der SPD geht hier den völlig falschen Weg – statt ideologisch motivierte Gleichmacherei zu betreiben, braucht Berlin differenzierte und leistungsfähige Schulstrukturen. Wenn tatsächlich Schulplätze fehlen, was unbestritten ist, dann müssen neue Kapazitäten geschaffen werden. Neubauten, Erweiterungen oder andere tragfähige Lösungen sind gefragt, nicht die Zerstörung funktionierender Bildungsangebote.
Es ist bildungspolitisch kurzsichtig und gesellschaftlich schädlich, erfolgreiche Schulformen gegeneinander auszuspielen. Ein starkes Gymnasium ist kein Problem, sondern Teil der Lösung. Die AfD-Hauptstadtfraktion fordert den Bezirk daher unmissverständlich auf, diese Umwandlungspläne fallen zu lassen und das Wald-Gymnasium in seiner bestehenden Form zu erhalten. Bildung braucht Verlässlichkeit, Qualität und Mut zur Differenz, nicht ideologische Experimente auf dem Rücken unserer Kinder.“