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Gunnar Lindemann (AfD): Flüchtlingsamt braucht endlich stabile und durchsetzungsstarke Führung

Der Migrationsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Gunnar Lindemann, kommentiert den erneuten Führungswechsel beim Landesamt für Flüchtlingswesen:

„Mark Seibert hat das LAF zumindest nicht schlechter gemanaged als seine diversen Vorgänger. Dass er nicht dauerhaft die Leitung der Behörde übernehmen kann, weil er nicht Volljurist ist, ist ein weiteres Beispiel für den deutschen Wahn, Qualifikation am Universitätsabschuss zu messen. Warum ein Volljurist zur Leitung einer Behörde besser geeignet sein soll als ein Nicht-Akademiker mit Managementerfahrung, bleibt das Geheimnis Derjenigen, die die Stellenausschreibung formuliert haben.

Die erneute Notlösung mit einem Abteilungsleiter muss nun genutzt werden, um endlich ein rechtssicheres Ausschreibungsverfahren für den Präsidentenposten auf den Weg zu bringen. Dabei sollten die Bewerber vorrangig nicht nach Zertifikaten und Examina ausgesucht werden, sondern nach einschlägiger Leitungserfahrung bei Behörden oder in der freien Wirtschaft. Der neue Chef muss in erster Linie Durchsetzungsvermögen mitbringen, um sich gegen die Migrationslobby und die Interessen Derer, die an der Masseneinwanderung verdienen, behaupten zu können.“

Gunnar Lindemann

Fachpolitischer Sprecher für Migration