Die Kosten für die Betreuung angeblich minderjähriger Migranten sind enorm: Wie eine Anfrage der AfD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Kristin Brinker ergab, betrugen diese in Berlin allein im vergangenen Jahr 279 Millionen Euro. Bei 1.553 unbegleiteten minderjährigen Migranten sind dies rund 180.000 Euro pro Jugendlichem – pro Jahr!
In Madrid ist nun ein Betrug mit den Altersangaben aufgeflogen: Bei 70 Prozent der Überprüften, die als unbegleitete minderjährige Migranten registriert waren, stellte sich heraus, dass sie tatsächlich mindestens 18 Jahre alt sind. Es ist davon auszugehen, dass ähnlicher Betrug auch in Deutschland und Berlin Gang und Gäbe ist. Dr. Kristin Brinker sagt dazu:
„Es ist ein Stück aus dem Tollhaus, dass bei der Einstufung als Minderjährige nach wie vor fast ausschließlich auf das Wort der Betreffenden vertraut wird und medizinische Altersüberprüfungen die absolute Ausnahme sind. Nicht nur ist der Staat dafür verantwortlich, steuerfinanzierte Hilfsgelder nur für tatsächlich Berechtigte auszugeben, er hat auch dafür zu sorgen, dass ihm nicht von Betrügern auf der Nase herumgetanzt und seine Hilfsbereitschaft ausgenutzt wird.
Angesichts der durch meine Anfrage öffentlich gewordenen Kosten von 279 Millionen Euro jährlich muss Berlin daher endlich dazu übergehen, vorgeblich minderjährige unbegleitete Migranten auf ihr tatsächliches Alter untersuchen zu lassen. Zudem sollte der Senat eine Bundesratsinitiative starten, um diesen Missbrauch endlich abzustellen. Er ist es den Steuerzahlern der Stadt schuldig.“