Nach einem Bericht des „Tagesspiegel“ verschiebt sich die Einführung der neuen Nahverkehrs-App „Max“ der BVG auf unbestimmte Zeit. Grund sind demnach Abstimmungsstreitigkeiten und Personalquerelen bei der Hamburger Hochbahn, die das Projekt federführend betreut. Der Verkehrsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Rolf Wiedenhaupt, sagt dazu:
„Noch vor vier Wochen hat Senatorin Bonde im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses versprochen, dass die neue App, die eigentlich schon im ersten Halbjahr starten sollte, noch vor Jahresende verfügbar sein werde. Jetzt ist vollkommen unklar, ob das Projekt einer einheitlichen Softwarelösung für die gesamte deutsche Nahverkehrsbranche überhaupt jemals an den Start gehen kann.
Angesichts der noch immer nicht klar dargelegten Funktionsweise und von Kostenrisiken in Millionenhöhe besteht die Gefahr, dass sich das ‚Max‘-Projekt zum BVG-BER auswächst. Dabei existiert mit der VBB-App bereits eine funktionierende Alternative zur chronisch unzuverlässigen BVG-Software. Bonde und BVG-Chef Falk sollten trotz ihrer Verbundenheit zu Hamburg jetzt die Reißleine ziehen und ‚Max‘ aufgeben. Stattdessen sollte eine noch bessere Einbindung der BVG in die VBB-App angestrebt werden; diese wäre schneller und wesentlich preisgünstiger zu haben“
Rolf Wiedenhaupt
Parlamentarischer Geschäftsführer
Fachpolitischer Sprecher für Verkehr und Mobilität