Der Bildungsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Tommy Tabor, kommentiert Planungen, denen zufolge die Tannenhof-Schule, ein VHS-Angebot für suchtkranke Erwachsene, einen neuen Standort auf dem Areal der Rosa-Parks-Grundschule in Kreuzberg erhalten soll:
„Es ist gut, dass es mit der Tannenhof-Schule ein schulisches Angebot für suchtkranke Erwachsene gibt. Hier erhalten sie die Bildung, die sie brauchen, um künftig ein selbstbestimmtes Leben ohne Drogen führen zu können. An einer Grundschule hat eine solche Einrichtung allerdings nichts zu suchen.
Grundschulen müssen ein absolut geschützter Raum für kleine Kinder sein, in dem sie erste Schritte in die Selbständigkeit unternehmen und die grundlegenden Fähigkeiten lernen können, die sie fürs Leben brauchen. Sie dabei auch nur in die Nähe von Suchtkranken zu bringen, verbietet sich. Kinderschutz muss absolute Priorität haben.
Schon der erste Ansatz, die Tannenhof-Schule in Gebäuden der Rixdorfer Grundschule unterzubringen, war verfehlt. Warum nun eine andere Grundschule als Standort erwogen wird, erschließt sich nicht. Senatorin Günther-Wünsch wird ihrer Verantwortung für die kleinsten Schüler hier in keiner Weise gerecht und muss dringend umsteuern.“