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Dr. Hugh Bronson (AfD): LEA setzt offensichtlich vollkommen falsche Prioritäten / Qualität vor Quantität bei Einbürgerungen

Nach einem Bericht der „B. Z.“ ist das Online-Formular des LEA zur Verlängerung von Aufenthaltsgenehmigungen teilweise derart kompliziert, dass selbst IT-Fachkräfte daran scheitern. Der Integrationsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Dr. Hugh Bronson, sagt dazu:

„Das LEA macht es selbst hochqualifizierten Kräften schwer, ihre Aufenthaltsangelegenheiten online abzuwickeln, und persönliche Termine sind, wenn überhaupt, nur mit monatelangem Vorlauf zu bekommen. Damit legt das Amt Migranten, die Berlin voranbringen können, unnötige Steine in den Weg.

Das steht in seltsamem Widerspruch zur Absenkung der Voraussetzungen für die Einbürgerung von Asylmigranten und zu den Einbürgerungszielsetzungen, die sich das LEA setzt und die eindeutig auf hohe Quantität der Einbürgerungen setzen statt auf die Qualität der Einzubürgernden.

Hier wird offensichtlich, dass die Behörde ihre Prioritäten vollkommen falsch setzt. Das LEA muss seine Energie vorrangig darin investieren, hochqualifizierten Arbeitskräften den Aufenthalt in Berlin so leicht wie möglich zu gestalten und sie perspektivisch zu Deutschen zu machen. Einbürgerungen, die nur der Erfüllung von selbstgesetzten Zielvorgaben dienen, sind abzulehnen. Bei neuen Deutschen muss Qualität vor Quantität gehen.“

Dr. Hugh Bronson

Fachpolitischer Sprecher für Bundes- und Europaangelegenheiten, Integration, Demografie und Petitionen