Wegen Drohungen von Linksextremisten und einer entsprechenden Warnung des Landeskriminalamts ist der Veranstalter der „Spreewiesn“ von seinen Plänen abgerückt, in Nachbarschaft des linken Clubs „About Blank“ in der Friedrichshainer Laskerstraße ein Festzelt zu errichten. Der Innenexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Thorsten Weiß, sagt dazu:
„Der Vorgang ist geradezu atemberaubend: Linksextremisten bedrohen einen Gastronomen, weil sie sein Fest nicht in Nachbarschaft eines ihrer Clubs haben wollen. Und anstatt klare Kante zu zeigen und dafür zu sorgen, dass der Betreiber sein Fest sicher durchführen kann, warnt das Landeskriminalamt ihn davor, seine Pläne umzusetzen. Eine größere Kapitulation vor gewaltbereitem Linksextremismus ist kaum denkbar.
Die Warnung des LKA zeigt, dass sich das Bedrohungspotential keinesfalls nur auf mögliche ‚Belästigungen‘ seiner Gäste beschränkt, die der Veranstalter gegenüber der Presse befürchtet. Auch die Tatsache, dass er seinen Namen nicht in den Medien sehen will, spricht Bände: Hier herrscht pure Angst vor linkem Terror.
Dieser Vorgang zeigt, dass Linksextremisten in Teilen von Berlin mittlerweile das Sagen haben. Sie entscheiden, wer in ihrer Nachbarschaft tätig werden darf und wer nicht. Und Wegners Senat sieht tatenlos zu.“