Der Fachsprecher der AfD-Hauptstadtfraktion für Bauen und Wohnen, Jan Streeck, kommentiert die sich häufenden Meldungen über eklatante Mängel bei Wohnungen der landeseigenen Wohnungsunternehmen:
„Fast täglich berichten Medien mittlerweile über Mieter der landeseigenen Unternehmen, die sich über Mängel an ihren Wohnungen oder ihren Wohngebäuden beklagen, welche über längere Zeiträume hinweg nicht abgestellt werden. Die Liste der Mängel reicht von kaputten Heizungen und fehlender Warmwasserversorgung über defekte Aufzüge bis hin zu Schimmelbefall.
Diese Meldungen strafen nicht nur die immer wieder vorgebrachte Behauptung Lügen, derzufolge die landeseigenen Unternehmen ihre Wohnungen in besserem Zustand halten würden und generell mieterfreundlicher seien als private Anbieter. Sie sind auch ein weiterer Beleg dafür, dass die von der sich anbahnenden Linksaußenkoalition angestrebten Verstaatlichungen großer Wohnungsbestände keineswegs die versprochenen Verbesserungen für die Mieter bringen würden.
Offenbar sind die landeseigenen Wohnungsunternehmen bereits mit der Pflege ihres Bestands überfordert. Statt also immer mehr Wohnungen in staatliche Verantwortung holen zu wollen, sollte die Politik zunächst dafür sorgen, dass die vorhandenen Häuser ordentlich instandgehalten werden und die Mieter nicht immer wieder monatelang unter Missständen leiden müssen. Im übrigen gilt: Bezahlbares und gutes Wohnen braucht Investitionen in Bestandserhalt und Neubau und keine sozialistischen Tagträume.“
Jan Streeck
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Fachpolitischer Sprecher für Bauen und Wohnen