Der sportpolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Frank Scheermesser, kommentiert die „Checkpoint“-Meldung, derzufolge Sportvereine, die Feriencamps für Kinder und Jugendliche anbieten, künftig zehn Prozent der Einnahmen an den Bezirk abgeben müssen:
„Dass der Staat den Bürgern ans Geld geht, wo er nur kann, ist nicht neu. Die Dreistigkeit, mit der der Senat jetzt bei den Sportvereinen abkassieren will, ist allerdings atemberaubend.
Der Senat müsste froh sein, dass Sportvereine Kindern und Jugendlichen während der Ferien eine sinnvolle Beschäftigung bieten und damit auch Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen des Landes und der Bezirke entlasten. Er müsste sich fragen, wie er die Vereine bei diesen lobenswerten Initiativen unterstützen kann. Stattdessen denkt die Verwaltung darüber nach, wie sie mitkassieren kann.
Feriencamps sind ganz sicher keine Einrichtung, an der sich die Vereine eine goldene Nase verdienen, schließlich müssen Betreuer und Verpflegung bezahlt werden. Außerdem verringert jeder Euro an Einnahmen, den die Vereine selbst generieren, ihren Bedarf an staatlicher Förderung. Dass der Senat dennoch so tut, als würden sich die Vereine an den Feriencamps bereichern und sogar pauschal am Umsatz und nicht etwa an einem eventuellen Gewinn beteiligt werden will, ist nur mit einem Wort zu beschreiben: Schäbig.“
Frank Scheermesser
Fachpolitischer Sprecher für Sport