Der Pankower Abgeordnete und baupolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Jan Streeck, kommentiert einen Medienbericht über neue Pläne der Gesobau zur Verdichtung der Wohnanlage am Schlosspark Schönhausen:
„Angesichts der nach wie vor drängenden Wohnungsknappheit in Berlin ist Verdichtung unabdingbar; der Ansatz der Gesobau, in der Kavalierstraße auf Dachausbauten zu setzen, ist daher richtig. Allerdings sollte das Unternehmen seine Ideen zur Bebauung der grünen Innenhöfe endgültig begraben. Berlin braucht zwar Wohnungen, aber auch grüne Lungen.
Wesentlich bei jeder Bebauung ist jedoch, dass diese zuerst den Berlinern zugutekommen muss. Öffentlich geförderter Wohnungsneubau ausschließlich für Migranten, wie die Gesobau ihn zur Durchsetzung der Innenhofbebauung plante, ist ein Schlag ins Gesicht all jener Berliner, die mit ihrer Arbeit und ihren Steuern diesen Neubau erst ermöglichen und dennoch keine Wohnung in Berlin finden. Wohnungen sind keine Asylheime!“
Jan Streeck
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Fachpolitischer Sprecher für Bauen und Wohnen