Der Sportexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Frank Scheermesser, kommentiert die Ankündigung der Bäderbetriebe, einige Freibäder eventuell nun doch über die Sommerferien hinaus geöffnet zu lassen:
„Zuerst hieß es, die Freibäder würden auf keinen Fall über die Sommerferien hinaus geöffnet bleiben, und diese Entscheidung verteidigten die Bäderbetriebe auch gegen geharnischten Protest. Jetzt auf einmal wird für neun Bäder doch eine längere Öffnung in Aussicht gestellt, aber nur unter Vorbehalt passenden Wetters und auch nicht in allen Bädern gleich.
Mit diesem Hinundher und den wachsweichen Wenn-dann-Ankündigungen machen die Bäderbetriebe jede vernünftige Planung eines Freibadbesuchs nach den Ferien unmöglich. Insbesondere die Stammgäste, die täglich zum Schwimmen kommen, können sich auf nichts verlassen. Hinzu kommt, dass die Wassertemperatur in den ungeheizten Bädern mittlerweile unter 20 Grad liegt und kaum zum Schwimmen einlädt. Angesichts dieser Politik drängt sich die Frage auf: Wollen die Bäderbetriebe überhaupt Besucher in ihren Freibädern?“

Frank Scheermesser
Fachpolitischer Sprecher für Sport