Die BVG plant, das Schumacher Quartier mit einer neuen Straßenbahnlinie vom S-Bahnhof Jungfernheide über den Jakob-Kaiser-Platz zum Kurt-Schumacher-Platz anzubinden. Rolf Wiedenhaupt, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion kommentiert:
„Viel zu lange haben die verschiedenen Senate die ÖPNV-Anbindung des Schumacher Quartiers vernachlässigt. Jetzt verrennt sich die BVG mit einer Tram-Planung, die mehr Probleme schafft, als sie löst. Notwendig ist eine U-Bahn-Verbindung. Sie kann die vorhandene Abzweigung am Kurt-Schumacher-Platz nutzen und am Jakob-Kaiser-Platz im ebenfalls schon vorbereiteten Abschnitt auf die U7 treffen.
Eine Straßenbahn würde den Tegeler Weg, der unter anderem als Ausweichstrecke zur A100 gebraucht wird, zum Nadelöhr machen. Sie würde den ohnehin stark belasteten Jakob-Kaiser-Platz blockieren und die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr aus dem Nikolaus-Groß-Weg ausbremsen. Außerdem würde sie die Auffahrt zur A111 lahmlegen und am Ende die Ollenhauerstraße zerstören, die für Reinickendorf als Tangente unverzichtbar ist.
Die Tram-Pläne gehören in die Schublade. Der Senat muss so schnell wie möglich eine konkrete Vorplanung für die U-Bahn-Verbindung aufnehmen.“
Rolf Wiedenhaupt
Parlamentarischer Geschäftsführer