Der migrationspolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Alexander Bertram, kommentiert die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), zahlreichen Syrern in Deutschland den Schutzstatus zu entziehen:
„Die Entscheidung des BAMF ist richtig, geht aber längst nicht weit genug. Dass die Aberkennung des Schutzstatus lediglich für solche Personen gilt, die polizeilich aufgefallen sind oder Urlaub in Syrien gemacht haben, kann nur der erste Schritt sein. Asyl ist ein Schutz auf Zeit. Da nahezu alle in Deutschland befindlichen Syrer vor dem Assad-Regime geflohen sind und dieses Regime längst Geschichte ist, ist auch der Schutzstatus dieser Personen hinfällig.
Dies gilt umso mehr, als Unterbringung und Versorgung allein der Syrer in Deutschland die deutschen Steuerzahler mehr als sieben Milliarden Euro pro Jahr kostet. Angesichts der ständigen Belastung der Bürger durch neue und höhere Steuern einerseits und Leistungskürzungen andererseits ist es niemandem zu vermitteln, warum die Deutschen weiterhin fast eine Million Menschen finanzieren sollten, die den gewährten Schutz nicht mehr benötigen.“
Alexander Bertram
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Stellv. Parlamentarischer Geschäftsführer
Fachpolitischer Sprecher für Migration