Der Bildungsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Tommy Tabor, kommentiert die jüngsten Schülerproteste am französischen Gymnasium in Tiergarten:
„Unter dem Vorwand einer ‚Solidarität mit Frankreich‘ lassen sich Jugendliche von linksradikalen Gruppierungen wie ‚Solid Neukölln‘ instrumentalisieren. Wer aber vorgibt, gegen Unterrichtsausfall zu demonstrieren und gleichzeitig die eigene Schule verbarrikadiert und so Unterricht verunmöglicht, entlarvt den politischen Aktivismus hinter dieser Aktion.
Auch inhaltlich gehen die Proteste fehl, denn kein Bundesland investiert mehr in die Bildung als Berlin mit rund 14.900 Euro pro Schüler. Allerdings versickert das Geld seit Jahrzehnten in ineffizienten Strukturen und in immer neuen Bildungsexperimenten, die ein vernünftiges Lernen unmöglich machen. Hinzu kommt die Überlastung der Schulen infolge der ungesteuerten Massenmigration: Ein historisches Allzeithoch von über 405.000 Schülern in Berlin, endlose Willkommensklassen und massive Defizite bei den Deutschkenntnissen fressen alle Ressourcen auf. Hier müssten die Proteste ansetzen, denn das gefährdet die Zukunft der jungen Leute.
Die Antwort der etablierten Politik auf diesen Missstand darf nicht Noteninflation und systematische Niveauabsenkung sein, um Statistiken zu schönen. Um Berlins Schulen wieder zu echten Bildungsstätten zu machen, muss der künftige Senat das Seine tun, um die Zuwanderung auf ein verträgliches Maß zu reduzieren und die Klassenräume zu entlasten. Nötig ist zudem eine radikale Rückbesinnung auf die Vermittlung von Allgemeinbildung und echtem Leistungswillen. Die Schule muss wieder ein Ort zum Lernen sein nicht ein Spielfeld linker Agitation.“
Tommy Tabor
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Fachpolitischer Sprecher für Bildung