Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Julian Adrat, kommentiert den Widerstand der Mieter gegen die Kündigung der Mietverträge im Atelierhaus Kiefholzstraße durch die vermietende landeseigene Berliner Immobilienmanagement (BIM):
„Spätestens der Schwelbrand müsste den Nutzern des Atelierhauses klargemacht haben, dass die Sanierung des Gebäudes und damit die Kündigung der Räumlichkeiten unvermeidlich sind. Die vom Zustand des Gebäudes ausgehenden Gefahren können vielleicht von den Mietern negiert werden, nicht aber von der BIM als Vermieter, denn sie ist im Schadenfall haftbar.
Die Mieter der Kiefholzstraße verhalten sich jetzt wie Kinder, denen die Eltern verbieten, bei Rot über die Straße zu laufen. Die BIM sollte ihnen das entscheidende Gutachten vorlegen, einen klaren Zeitplan für die Sanierung nennen und anschließenden Leerstand verbindlich ausschließen. Bei Rot stehen zu bleiben, bleibt dennoch nicht verhandelbar.”
Julian Adrat
Fachpolitischer Sprecher für Kultur