Der innenpolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Martin Kohler, kommentiert die gestrigen „GenZ“-Proteste:
„Auch wenn es in Berlin keine schweren Ausschreitungen wie in Frankfurt gegeben hat, kann von einem friedlichen Ablauf insbesondere der Demo am Rosenthaler Platz keine Rede sein. 27 verletzte Polizisten, 60 Festnahmen, eine stark beschädigte Straßenbahn und die zwangsweise Auflösung der Demonstration durch die Polizei sprechen eine deutliche Sprache.
Mein Dank gilt den Polizeibeamten, die nach meiner Beobachtung vor Ort professionell und deeskalierend tätig waren. Dass zahlreiche Teilnehmer nur an Krawall interessiert waren, ist erschreckend. Innensenatorin und Polizeipräsidentin schulden den Berlinern jetzt Auskunft darüber, ob die Gewalt von bestimmten (politischen) Gruppen ausging und wenn ja, von welchen.
Tatsache ist, GenZ hat allen Grund zu demonstrieren: Die Coronamaßnahmen haben ihnen einen Teil ihrer Jugend genommen, der Zustand vieler Schulen ist erbärmlich und die Politik nimmt mit Billionenschulden eine gewaltige Hypothek zu ihren Lasten auf, ohne dieses Geld in die Zukunft unseres Landes zu investieren. Davon allerdings hörte man gestern Abend leider wenig. Stattdessen ging es um fremde Konflikte und alte linke Klassiker. Die Jugendlichen sollten sich gegen diese Vereinnahmung ihres Anliegens zur Wehr setzen.“