Die Fachsprecherin für Digitales und Künstliche Intelligenz der AfD-Hauptstadtfraktion, Sarah-Emanuela Gröber, kommentiert die jüngsten Informationen zum Hackerangriff, bei dem hochsensible Dokumente aus der Berliner Verwaltung im Darknet veröffentlicht wurden:
„Dass hochsensible, persönliche Daten – bis hin zu Ausweiskopien von Senatsmitgliedern – völlig achtlos und ungeschützt abgelegt wurden, ist ein sicherheitspolitischer Offenbarungseid. Dieses Desaster kommt mit Ansage: Eindringliche Warnungen vor massiven IT-Sicherheitslücken wurden vom Senat jahrelang in den Wind geschlagen, während gleichzeitig die dringend benötigten Haushaltsmittel für einen wirksamen Cyberschutz fehlen.
Der Senat muss sich fragen lassen, warum derart sensible Personendaten in Behörden ohne ausreichende Verschlüsselung gespeichert wurden und warum er alle bisherigen Warnungen vor genau diesem Szenario konsequent ignoriert hat. Zudem muss er den betroffenen Bürgern und Mitarbeitern endlich erklären, wie er sie vor den Folgen, insbesondere vor Identitätsdiebstal schützen wird.
Solange bei der Cybersicherheit am falschen Ende gespart wird und elementare Speicherstandards ignoriert werden, kann von einer Beendigung der Krise keine Rede sein. Die bisherigen Beschwichtigungen des Senats sind angesichts dieses Versagens nichts als Augenwischerei.“
Sarah-Emanuela Gröber
Fachpolitische Sprecherin für Digitales und KI