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Daniel Krüger (AfD) zum Ende der BER-Taxi-Vereinbarung: Senat ist Berlins Taxifahrern Schutz vor LDS-Konkurrenz schuldig

Laut einem Bericht der „Berliner Zeitung“ hat der Landkreis Dahme-Spreewald die Taxi-Vereinbarung mit Berlin über die Laderechte am Flughafen BER zum Jahresende gekündigt. Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Daniel Krüger, sagt dazu:

„Das Auslaufen der Vereinbarung mit dem Landkreis LDS ist bedauerlich. Allerdings dürfte es die Berliner Taxifahrer weniger hart treffen als die Brandenburger. Berliner Taxis können zwar keine Fahrgäste mehr am BER aufnehmen, aber deren Leerfahrt ins Vertragsgebiet Berlin ist in aller Regel erheblich kürzer als für Brandenburger Fahrer, die aus ganz Berlin leer nach LDS zurückfahren müssen.

Wenn die Vereinbarung tatsächlich zum Jahresende ersatzlos ausläuft und damit nur noch Taxis aus Dahme-Spreewald Fahrgäste am BER aufnehmen dürfen, ist der Senat allerdings in der Pflicht, Maßnahmen zum Schutz der Berliner Fahrer zu ergreifen: Das damit einhergehende Verbot für LDS-Taxis, in Berlin Fahrgäste aufzunehmen, muss dann konsequent kontrolliert und bei Verstößen auch hart geahndet werden. Nachdem der Senat es über Jahre nicht geschafft hat, für die Berliner gleichberechtigte Laderechte am BER zu verhandeln, ist er den Hauptstadt-Taxlern wenigstens das schuldig.“

Daniel Krüger

Fachpolitischer Sprecher für Verkehr