Pazderski (AfD): Stille Trauer ist nicht die ganze Antwort

Der Fraktionsvorsitzende der Alternative für Deutschland im Berliner Abgeordnetenhaus, Georg Pazderski, hat eine angemessene Trauerkultur für die Opfer des Anschlags vom 19. Dezember gefordert:
“Im Ältestenrat des Abgeordnetenhauses werde ich morgen auf eine Schweigeminute für die Toten vom Breitscheidplatz in der kommenden Plenarsitzung drängen. Es ist traurig, dass ohne den Druck der Opposition wahrscheinlich gar nichts passiert wäre. Es scheint fast, als sollten die Opfer und die Tat leise weggeblendet werden. Stille Trauer alleine kann aber nicht die ganze Antwort sein. Vielmehr ist der Senat jetzt in der Pflicht, sich mit allen seinen Möglichkeiten an die Seite der Opfer zu stellen. Und dort, wo vorhandene Fähigkeiten zur Betreuung von Hinterbliebenen und Verletzen nicht ausreichen, müssen die Angebote bedarfsgerecht und schnell ergänzt werden.Opferschutz muss immer vor Täterschutz gehen! Mindestens genauso wichtig ist aber die Prävention. Ein Anschlag, wie am 19. Dezember, darf sich nicht wiederholen. Darum fordert die AfD eine härtere Gangart von Polizei und Justiz. Hier ist der Senat in der Pflicht, schnell zu handeln. Leider sind die bisherigen Pläne des Innensenators vollkommen unzureichend und es ist zu befürchten, dass sie bei der heutigen Senatsklausur von Linken und Grünen noch weiter verwässert werden. Die AfD fordert den Senat daher auf, die Vorschläge der AfD zur Terrorbekämpfung aufzunehmen, umzusetzen und so Berlin vor weiteren Anschlägen zu schützen.”