Miete zahlen ist weder fortschrittlich noch billiger

Zum Koalitionsvertrag erklärt Harald Laatsch, Abgeordneter der Alternative für Deutschland im Berliner Abgeordnetenhaus:

Rot-Rot-Grün erklärt Berlin zur unveränderlichen Mieterstadt. Eigentumsbildung als Schutz vor steigenden Mieten und Altersarmut ist nicht vorgesehen. Mieter sind dauerhaft Abhängige und den Entwicklungen einer wachsenden Hauptstadt – insbesondere steigenden Mieten und Wohnungsnot – weitgehend ausgeliefert. Andere europäische Metropolen haben eine Gentrifizierung schon durchlaufen. Für Rot-Rot-Grün sind alle Eigentümer Spekulanten – eine Differenzierung in Selbstnutzer und Investoren ist nicht erkennbar.

Harald Laatsch

Harald Laatsch

Wir wollen denjenigen, die diese Stadt am Leben halten, Zeit und Geld ersparen. Der Polizeibeamte, die Krankenschwester, der Busfahrer müssen nahe am Einsatzort Wohnraum finden. Mehrstündige An- und Abreisen zum Arbeitsplatz sind unzumutbar. Sie sind nicht zu bewältigen mit der in Berlin üblichen Entlohnung.

Ein sinnvoller Weg liegt in der Schaffung von Wohneigentum. In Baugruppen. In Wohnungsbaugenossenschaften. Und in einer Lenkung dieser Entwicklung durch eine neu zu konzipierende Förderung selbst genutzten Eigentums. Jedes neu gebaute Eigenheim, jede Renovierung  erwirtschaftet durch die Bautätigkeit beschleunigendes Kapital in den Wohnungsmarkt. Und schafft Freiraum für einen nachziehenden Mieter. Mit 1,6 Millionen Einheiten fehlt es Berlin nicht an Mietwohnungen. Sie können sich langfristig dem Nachfrage- und Preisdruck nicht entziehen.

Pressekontakt:
Ronald Gläser, Pressesprecher
glaeser@afd.berlin